Ich bin Zeit meines Lebens neugierig gewesen und bin es bis heute geblieben. Neugierig auf andere Menschen und neue Erfahrungen. Was mir fehlte, war eine Lebensplanung, Ziele, die es zu verfolgen gab. Das Leben entwickelte sich von selbst wie ein vom Tisch gefallener Wunderknäuel, von einer Katze im Spiel zerzaust, hie und da einen seiner verborgenen Schätze preisgebend. Als zweijährige in die Schweiz gekommen, hiess es, vom vertrauten Russischen hinein zu wachsen in das Fremde der deutschsprachigen Schweiz. Das war weit weg von der Geborgenheit einer Grossfamilie, die nach der Vertreibung durch die Russische Revolution im Gutshaus „Schackenhof“ nahe der polnischen Grenze gelebt hatte.
Marischa beschreibt ihre Kindheit weiterlesen