Auf dem Dnjepr von Kiew ins Schwarze Meer und zurück nach Kiew

Bei dieser Flussreise durchquerten Adalberto und ich die Ukraine im Jahre 2003. Der Dnjepr ist teilweise aufgestaut zu riesigen, langen Stauseen, mit einer Breite bis zu 40 km. Reizvolle, natürliche Uferlandschaften wechseln unvermittelt ab mit Industrie-Ruinen aus der Sowjetzeit. Wir machten interessante Spaziergänge in Kiew, Odessa und Sewastopol. Auch politisch und in Erinnerung an die Folgen des Kommunismus war es eine besonders aufschlussreiche Reise.

Auf dem Dnjepr von Kiew ins Schwarze Meer und zurück nach Kiew weiterlesen

Auf den gelben Fluten des Mekong – jenseits des Tsunami

Ein leichter, kühlender Wind ermöglicht einen angenehmen Aufenthalt auf dem Oberdeck, trotz der feuchten tropischen Hitze. Das nach einem alten Modell weitgehend aus Teakholz gebaute Schiff versetzt gedanklich in koloniale Zeiten. Es ist Januar 2009 und ich schreibe Notizen über die interessante Reise die ich zusammen mit Adalberto erlebe.

Auf den gelben Fluten des Mekong – jenseits des Tsunami weiterlesen

Rückblick auf meine Reisen

In meinem abwechslungsreichen und interessanten Leben haben Reisen nie die Hauptrolle gespielt, jedoch dazu erfreuliche Beiträge geleistet.

Das begann schon mit Velo-Fahrten auf den zur Zeit des letzten Weltkrieges fast verkehrsfreien Strassen – von Basel ins Tessin. Dort hatten meine Eltern in Porto Ronco über dem Lago Maggiore ein kleines Ferienhaus erbaut. Wenn ich mit der Bahn hinfuhr, nahm ich mein Faltboot mit, um auf dem See zu fischen. Bei einer Heimreise habe ich in Flüelen das Boot wieder ausgepackt und paddelte in drei Tagen über den Vierwaldstättersee, die Aare und den Rein bis nach Basel. Für die Übernachtungen stellte ich irgendwo am Ufer mein kleines Zelt auf, was damals noch problemlos möglich war und auch nichts kostete.

Rückblick auf meine Reisen weiterlesen

Erste grosse Auslandsreise nach dem Kriegsende

Die Familien Kornfeld und Ruperti wohnten in Basel unweit von einander. Zusammen mit Ebi Kornfeld besuchte ich die Primarschule in der gleichen Klasse und wir verbrachten auch die Freizeit oft zusammen. Im Herbst 1946 unternahmen wir eine Reise nach Belgien und Holland.

Eberhard W. Kornfeld erlangte als Autor und Kunsthändler internationale Berühmtheit. Doch schon damals hatte er unter anderem Interesse und bereits gute Kenntnisse der niederländischen Kunstgeschichte und wollte deren Spuren verfolgen.

Ich dagegen wollte erstmals einige Gross-Tanten mütterlicherseits besuchen. Meinen nicht mehr lebenden Grossvater, den Holländer van Rijckevorsel, hatte ich nie kennen gelernt. Zur Erinnerung an unsere kurz nach dem Krieg noch recht abenteuerliche Reise verfasste mein Jugendfreund nachfolgenden Bericht.

Erste grosse Auslandsreise nach dem Kriegsende weiterlesen

Meine erste Wüsten-Reise

Bei meinen Reisen haben mich die Wüsten besonders stark beeindruckt. Angesichts unendlich scheinender Weite – nichts als Sand und Fels – fühlte ich mich nur noch als winziges, verlorenes Wesen. Dieses Gefühl überwältigte mich ebenso in der Antarktis – auch eine Art Wüste – aber aus Eis und Schnee.

Im algerischen Teil der Sahara erlebte ich 1971 zum ersten Mal meine eigene,  vollständige Bedeutungslosigkeit angesichts der bis zum Horizont reichenden, (scheinbar) menschenleeren Wüste aus weichen Wellen von Sand mit unvermittelt daraus steil aufragenden Felsen.

Meine erste Wüsten-Reise weiterlesen

Kurze Moskau-Reise im Jahre 1972

In vier Tagen erlebten Adalberto und ich Dinge, die für die damalige Sowjetunion charakteristisch waren. Rückblickend dürfte das heute wahrscheinlich recht interessant sein.

Ebenso wie das ganze Sowjetreich, beruhte auch das von uns bewohnte Hotel Rosija (Russland) auf Illusionen – verbunden mit ökonomisch falschen Voraussetzungen.  Chrutschew hatte angeordnet, einen historisch wertvollen Stadtteil vollständig abzutragen. An seiner Stelle wurde dieses monströse Hotel erbaut und im Jahre 1967 als stolzes Punkstück der Sowjetunion eröffnet. Es ist heute noch im Guiness-Buch der Rekorde als das weltweit grösste, je gebaute Hotel verzeichnet.

Das in absurder Weise betriebene Hotel begann bald zusehend zu vergammeln. Das ging so weit, dass der hässliche Beton-Klotz zuletzt wieder abgetragen werden musste. Auf dem zentral gelegenen, teuersten Baugrund von Moskau ist wieder ein erfreulicher Stadtteil entstanden.

Kurze Moskau-Reise im Jahre 1972 weiterlesen

Besteigung des Vulkans Stromboli – dann Sizilien-Rundreise

 

 

Im Mai 1969 unternahm ich mit Bruno im eigenen Auto eine Reise durch ganz Italien. Dabei machte ich Notizen in einen Block. Sowohl vom Anfang als auch vom Ende dieser Reise sind die entsprechenden Seiten verloren gegangen. Doch allein was erhalten geblieben ist, scheint mir recht interessant zu sein:

Besteigung des Vulkans Stromboli – dann Sizilien-Rundreise weiterlesen