{"id":234,"date":"2016-10-15T15:05:19","date_gmt":"2016-10-15T15:05:19","guid":{"rendered":"http:\/\/ivanruperti.info\/?p=234"},"modified":"2019-07-28T14:55:27","modified_gmt":"2019-07-28T14:55:27","slug":"garten-in-der-region-basel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ivanruperti.info\/?p=234","title":{"rendered":"G\u00e4rten in der Region Basel"},"content":{"rendered":"<p><em>Das von mir zusammengestellte Besuchs-Programm wurde als COOP &#8211; Leserreise im Jahr 2009 sechsmal veranstaltet, dreimal im Juni und dreimal im September. Die erste Reise habe ich selber geleitet. Bei den folgenden \u00fcbernahmen Nicoletta Stalder abwechselnd mit Irene Maag die Reiseleitung der Gruppen. Beide sind begeisterte G\u00e4rtnerinnen, die als Teilnehmerinnen bei der ersten Reise mitgekommen sind. <\/em><!--more--><\/p>\n<p>Nachfolgend meine damals publizierte Programmbeschreibung:<\/p>\n<p><strong>Private Traumg\u00e4rten und bedeutende Architkturdenkm\u00e4ler\u00a0<span style=\"line-height: 1.6471;\">in der Region Basel<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Der Hauptsitz von COOP ist in Basel. Diese neue COOP &#8211; Leserreise erm\u00f6glicht in erster Linie den Besuch von neun auserw\u00e4hlten Privatg\u00e4rten in der Region Basel. Die von uns besuchten, wundersch\u00f6nen G\u00e4rten sind meist das Werk von Frauen; bei einigen sind auch die Ehem\u00e4nner beteiligt. Die leidenschaftlichen Hobby-G\u00e4rtnerinnen zeigen uns mit berechtigtem Stolz ihre Gartenparadiese. Jeder dieser G\u00e4rten hat einen anders gestalteten, individuellen Stil. Das erlaubt uns faszinierende Vergleiche. Es ist aber fast unm\u00f6glich zu entscheiden, welches der allersch\u00f6nste Garten ist. Wer selber einen Garten hat, kann auch praktische Erkenntnisse heimbringen; Fragen werden ja von den Besitzerinnen gerne beantwortet.<\/p>\n<p>Den grossen Gegensatz zu neun schweizerischen Privatg\u00e4rten bildet eine riesige Gartenanlage in Deutschland, unweit von Basel. Sie wurde von einem Engl\u00e4nder geschaffen und besteht aus lauter \u00abGartenzimmern\u00bb mit unterschiedlichen Themen f\u00fcr die Bepflanzung. Die beeindruckende Anlage wird bei einer botanischen F\u00fchrung pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Eine Abwechslung zu den Besuchen von G\u00e4rten bilden Besichtigungen moderner Architekturdenkm\u00e4ler, diesseits und jenseits der Grenze. Sie werden uns von professionellen F\u00fchrern gezeigt und erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 1, Mittwoch<\/strong><\/p>\n<p><em>Individuelle Anreise nach Basel, Mittagessen und Zimmerbezug im Hotel Victoria, Rundgang durch die Altstadt von Basel. Empfang in der Weinkellerei von COOP in Pratteln.<\/em><\/p>\n<p>12.00: Empfangscocktail im Hotel Victoria am Centralbahnplatz von Basel. (Die Koffer k\u00f6nnen bereits vorher im Hotel deponiert werden). Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Hotelrestaurant werden die Zimmer bezogen.<br \/>\nDanach fahren wir mit unserem Charterbus zum M\u00fcnsterplatz.<\/p>\n<p>Herr Trueb, Leiter der Stadtg\u00e4rtnerei Basel, oder einer seiner Mitarbeiter, begleiten uns auf einem gem\u00fctlichen Stadtrundgang. Dabei entdecken wir gr\u00fcne Altstadt-Idylle auf engstem Raum. Zuletzt \u00fcberqueren wir den Rhein auf einer traditionellen F\u00e4hre. Seit Jahrhunderten verbinden diese angeseilten Fahrzeuge die beiden Ufer des Stroms. Das geschieht &#8211; unter Ausn\u00fctzung des fliessenden Wassers &#8211;\u00a0ganz ohne Energieverbrauch.<\/p>\n<p>Auf der Seite von Kleinbasel werden wir vom Bus erwartet, der uns nach Pratteln bringt. Hier folgen wir der Einladung der Direktion von COOP, zum Besuch der COOP &#8211; Weinkellerei in Pratteln, welche nur selten erteilt wird. Wir werden von einer Fachperson begr\u00fcsst, die uns die ganze Anlage erkl\u00e4rt und uns auf dem beeindruckenden Rundgang begleitet.<\/p>\n<p>In weisse Schutzgew\u00e4nder gekleidet, bestaunen wir die stahlblitzenden, modernen Anlagen zur Weingewinnung. In schnellem Durchlauf bew\u00e4ltigt jede der Maschinen tausende Flaschen Wein pro Tag. Zuletzt geniessen wir im stilvollen Empfangsraum Weinproben aus den verschiedenen Anbaugebieten, gekr\u00f6nt von einem ausgezeichneten Schaumwein.<\/p>\n<p>Freier Abend und erste von vier \u00dcbernachtungen im Hotel Victoria.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 2, Donnerstag<\/strong><\/p>\n<p><em>Vier private G\u00e4rten in Binningen, Pfeffingen, Hochwald und Basel.<\/em><\/p>\n<p>Zuerst besuchen wir in Binningen den grossen Familiengarten von Nicoletta Stalder. Neben ihrem Beruf als erfolgreiche K\u00fcnstlerin ist sie eine perfekte G\u00e4rtnerin. Im Gem\u00fcsegarten gedeihen Artischocken und Spargeln. Die vielen Obstb\u00e4ume hat die Besitzerin selber veredelt. Daneben bietet die in verschiedene Zonen geteilte Anlage auch Spielpl\u00e4tze f\u00fcr die beiden S\u00f6hne im Vorschulalter, sowie f\u00fcr gerne gesehene Nachbarskinder. Die Hauptattraktion ist jedoch der einladend gestaltete Natur-Schwimmteich. Dass Nicoletta Stalder auch f\u00fcr die Gemeinde als offizielle Pilzkontrolleurin t\u00e4tig ist, zeigt einen weiteren Aspekt dieser vielseitigen Pers\u00f6nlichkeit.<\/p>\n<p>Nach diesem Besuch fahren wir nach Pfeffingen. Dort werden wir von lrene Ronco in ihrem vor 25 Jahren angelegten, perfekt gepflegten Blumengarten begr\u00fcsst. Rosen sind lrene Roncos Lieblingsblumen und bl\u00fchen hier in vielen Arten.<\/p>\n<p>Zahlreiche Clematis ranken empor und leisten mit ihren auffallenden Bl\u00fcten den Rosen Gesellschaft. Glockenblumen, Storchschn\u00e4bel, Taglilien und Skabiosen bringen durch unterschiedliche Wuchs- und Bl\u00fctenformen Abwechslung und sorgen von Fr\u00fchling bis Herbst f\u00fcr Farbtupfer. Inspiriert von Gartenreisen nach England hat lrene Ronco vor einigen Jahren auch einen \u00e4usserst kunstvollen, keineswegs pflegeleichten \u00abKnotengarten\u00bb angelegt.<\/p>\n<p>Im benachbarten \u00abSchlosshof\u00bb, einem grossen historischen Bauerngut, erwartet uns die Besitzerin, Frau Meyer, mit einem reichhaltigen Brunch. Dabei hat sie warme und kalte Speisen, sowie Getr\u00e4nke als \u00abBuffet \u00e0 discretion\u00bb aufgetischt.<\/p>\n<p>Nach der Mahlzeit f\u00fchrt uns eine halbst\u00fcndige Fahrt durch sch\u00f6ne Landschaften hinauf nach Hochwald. Hier besuchen wir den ausgedehnten, von weiten Feldern und Wiesen umgebenen Garten der Kunstmalerin Erika Grossenbacher. \u00c4hnlich wie beim vorangehend besuchten Daten, haben die Reisen der Besitzerin nach England in vieler Hinsicht als lnspirations-Quelle gedient. So ist ein romantischer Landschaftsgarten entstanden, in dem die Natur viel Freiheit geniesst. Wo sich Blumen selbst auss\u00e4en, da d\u00fcrfen sie gerne bleiben. Auf Giftspritzungen wird prinzipiell verzichtet und deshalb wurden nur die sogenannten antiken, also einmal bl\u00fchenden und daf\u00fcr krankheits-resistenten Rosen gepflanzt. Bei einem Rundgang durch den grossen Garten entdeckt man immer wieder kleine \u00dcberraschungen der K\u00fcnstlerin in Form von witzigen Skulpturen. Ein grosser Naturteich mit weiss bl\u00fchenden Seerosen und hohe B\u00e4umen erg\u00e4nzt das Bild.<\/p>\n<p>Nun fahren wir in die Stadt Basel zur\u00fcck und erleben den denkbar gr\u00f6ssten Gegensatz zu all dem, was wir bisher gesehen haben. Mit ihrem erstaunlichen Dachgarten hat Maja Geitlinger in luftiger H\u00f6he ein bl\u00fchendes Paradies geschaffen. Zuerst fesselt uns die atemberaubende Rundsicht \u00fcber die D\u00e4cher der Stadt bis zu den umgebenden H\u00fcgeln am Horizont. Entlang des Gel\u00e4nders reihen sich speziell gez\u00fcchtete, klein bleibende Obstb\u00e4ume und tragen \u00c4pfel, Birnen, Zwetschgen und Aprikosen. Ausserdem gedeihen Beerenstr\u00e4ucher, Rucola, Schnittsalat, Cherry-Tomaten, Randen, Zucchini und dazwischen bunter Sommerflor. Ein quadratischer Teich mit einem pl\u00e4tschernden Mini-Wasserfall nimmt die Mitte der Anlage ein. Ferner hat es eine Pergola, \u00fcberwuchert mit roten Kletter-Rosen. Auch Maja Geitlinger liess sich in England inspirieren, wo sie mehrere Monate verbracht hat.<\/p>\n<p>Gegen 18.00 Uhr bringt uns der Bus zum Hotel Victoria zur\u00fcck. Der Abend bleibt frei. Wir denken an die vier wundersch\u00f6nen G\u00e4rten zur\u00fcck, in denen sich der Charakter ihrer Besitzerinnen in sehr unterschiedlicher Weise widerspiegelt. Auch in den drei kommenden Tage werden wir weitere, ganz verschieden gestaltete G\u00e4rten kennenlernen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 3, Freitag<\/strong><\/p>\n<p><em>Architekturf\u00fchrung bei Vitra in Weil am Rhein, \u00abParadies f\u00fcr Gartenfreunde\u00bb im Landhaus Ettenb\u00fchl, mehrfach pr\u00e4mierter, privater Garten bei Gieb<\/em>enach<\/p>\n<p>Heute verbringen wir die meiste Zeit jenseits der Grenze im benachbarten deutschen Gebiet. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck starten wir um 09.00 mit einer halbst\u00fcndigen Busfahrt nach Weil am Rhein, auf deutschem Gebiet gleich nach dem Grenz\u00fcbertritt. Das Werksgel\u00e4nde der M\u00f6belfirma Vitra ist ein Mekka f\u00fcr Liebhaber moderner Architektur. Bei einer zweist\u00fcndigen F\u00fchrung lernen wir die Bauten internationaler Meister kennen: Frank 0. Gehry, Tadao Ando, Zaha Hadid, Nicholas Grimshaw und Alvaro Siza. Im Bau befindet sich ein neues Architekturdenkmal der Basler Herzog &amp; de Meuron.<\/p>\n<p>Anschliessend fahren wir in n\u00f6rdlicher Richtung weiter nach Bad Bellingen. Hier besuchen wir das Landhaus Ettenb\u00fchl. Dieses \u201eParadies f\u00fcr Gartenfreunde&#8220; ist eine typisch englische Anlage, bestehend aus lauter thematisch verschiedenen \u201eGartenzimmern&#8220;, umfasst 50&#8217;000 Quadratmeter und ist ein Werk des Gartenbuch-Autors John Scarman. Der hier lebende Engl\u00e4nder ist als Rosenz\u00fcchter und Garten-Designer bekannt.<\/p>\n<p>Im Restaurant vom Landhaus Ettenb\u00fchl geniessen wir zuerst das Mittagessen. Dann machen wir einen gef\u00fchrten Spaziergang durch die G\u00e4rten dieses Paradises<\/p>\n<p>Nach der R\u00fcckfahrt in die Schweiz bleibt uns noch gen\u00fcgend Zeit zum Besuch des Gartens von Margrit und Peter Bertschinger in Giebenach, nahe bei Augst. Im Jahre 2008 veranstaltete die Basler Zeitung unter ihren Lesern einen Wettbewerb zur Wahl des \u201eSch\u00f6nsten Traumgartens der Region Basel&#8220;. Dabei wurde dem Ehepaar Bertschinger der erste Preis zugesprochen. Ein grosser, nat\u00fcrlich gestalteter Teich bildet das Herzst\u00fcck ihrer Anlage und l\u00e4dt zum Schwimmen ein. Das kristallklare Wasser wird ohne Chemie in einer neuartigen Weise durch Ultraschall sauber gehalten.<\/p>\n<p>Zahlreiche N\u00fctzlinge sorgen f\u00fcr ein gutes biologisches Gleichgewicht. Daf\u00fcr wurde der Garten dieser beiden Pflanzenliebhaber auch mit dem Marienk\u00e4fer-Label ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Das Ehepaar Bertschinger teilt ihr Paradies mit anderen Bewohnern: Gr\u00fcnspecht, Kr\u00e4hen, Igel, Kr\u00f6ten, Bergmolche und Fr\u00f6sche kommen t\u00e4glich zu Besuch, oder haben hier ihren festen Wohnsitz. Zudem tummeln sich auch viele n\u00fctzliche Insekten im blumenreichen Paradies, unter anderen eben auch die Marienk\u00e4fer.<\/p>\n<p>Wieder endet das Tagesprogramm gegen 18.00 Uhr vor dem Hotel Victoria.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 4, Samstag<\/strong><\/p>\n<p><em>Vier private G\u00e4rten: in Liestal, Zunzgen und zwei in Tecknau.<\/em><\/p>\n<p>Unterwegs nach Tecknau machen wir zuerst einen kurzen Zwischenhalt in Liestal. Die kleine Kantonshauptstadt von Baselland hat ein h\u00fcbsches Quartier mit lauter Villen vom Beginn des letzten Jahrhunderts und den dazugeh\u00f6renden G\u00e4rten.<\/p>\n<p>Zuerst besuchen wir einen parkartigen Garten mit mehreren pr\u00e4chtigen, \u00fcber 100 Jahre alten B\u00e4umen. Yvonne Fenn ist eine grosse Pflanzenkennerin und eine begeisterte Hobby-G\u00e4rtnerin.<\/p>\n<p>Neben ihrer beruflichen T\u00e4tigkeit widmet sie jede freie Minute ihrem Garten in Liestal, der die von ihren Vorfahren erbaute Villa auf allen vier Seiten umgibt. Ihr Mann, Tony, ist Engl\u00e4nder, bereits pensioniert und pflegt hingabevoll den arbeitsintensiven Garten gem\u00e4ss den Vorstellungen seiner Gattin. Das Resultat ist sehenswert. Jedes Fleckchen des Gartens ist mit \u00fcberraschenden Kombinationen von unz\u00e4hligen Blumenzwiebeln und Stauden geschm\u00fcckt, die abwechseln vom Fr\u00fchling bis zum Herbst anderen Blumenschmuck zeigen. Ein stiller Weiher erg\u00e4nzt das romantische Bild, das offensichtlich von englischer Gartenkunst inspiriert worden ist.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Besuch gilt dem Garten und dem Atelier der \u00abRosenk\u00f6nigin\u00bb Brigitte Buser in Zunzgen. Ihren mit Buchshecken unterteilten Dorfgarten hat sie vor allem mit Rosen bepflanzt, die von Stauden begleitet werden. Frau Buser ist Autorin des im Februar 2008 erschienenen Buches, betitelt: \u00abDie 365 sch\u00f6nsten Kr\u00e4uter, Bl\u00fcten und Rosen. Mit Rezepten f\u00fcr Wellness und Genuss\u00bb. Die 365 ganzseitig abgebildeten Fotografien stammen von der M\u00fcnchnerin Christa Brand und die Texte und Rezepte auf den gegen\u00fcberliegenden Seiten von Brigitte Buser.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihre Familie kocht Frau Buser gerne ungew\u00f6hnliche Speisen, bei denen Rosen aus dem eigenen Garten den Desserts, Drinks, Salaten, Fleisch- und Fischgerichten sowie Beilagen ein besonderes Aroma verleihen. F\u00fcr unser Mittagessen hat Brigitte Buser spezielle Rosenrezepte kreiert. Die darauf beruhenden K\u00f6stlichkeiten werden im gem\u00fctlichen, nahe gelegenen Landgasthof Hard zubereitet und uns als Dreigang-Menu serviert.<\/p>\n<p>Eine anschliessende Kaffee-Bewirtung erwartet uns im stimmungsvollen \u00abJagdh\u00fcsli\u00bb der liebensw\u00fcrdigen Maja Coletti in Tecknau. Ihr Familiengarten von 3000 Quadratmetern wird durch einen schnell fliessenden Bach begrenzt. Die vielgestaltige Anlage umfasst Rosen- und Staudenbeete, Obstb\u00e4ume, einen Gem\u00fcsegarten sowie einen H\u00fchnerhof.<\/p>\n<p>Im gleichen Dorf Tecknau besuchen wir zum Abschluss des Tages den beidseitig der Hauptstrasse angelegten, romantischen Landhausgarten von Erika F\u00e4ssler. Ein ehemaliger Bauernhof diente lange als Gastwirtschaft und wurde zuletzt vom Ehepaar F\u00e4ssler zum zeitgem\u00e4ssen Wohnhaus umgestaltet. Frau F\u00e4ssler hat in geduldiger, kunstvoller Schnittarbeit aus Pflanzen grosse Skulpturen in allen erdenklichen Formen gestaltet. Schlingrosen sind in Tannenb\u00e4umen hoch hinauf geklettert, h\u00e4ngen von den \u00c4sten wieder herunter und wirken wie bl\u00fchende Wasserf\u00e4lle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 5. Sonntag<\/strong><\/p>\n<p><em>Architekturf\u00fchrung in St. Jakob, F\u00fchrung im Botanischen Garten von Br\u00fcglingen<\/em><\/p>\n<p>Nach dem Kofferverlad in den Bus fahren wir zum St. Jakobsstadion. Es wurde vom weltber\u00fchmten Basler Architekturb\u00fcro Herzog &amp; de Meuron als erstes multifunktionales Fussballstadion der Schweiz erbaut. Es ist verbunden mit einem ausgedehnten unterirdischen Shopping Center sowie der Altersresidenz Tertianum. (Vom gleichen Architekturduo stammt auch das Stadion von M\u00fcnchen sowie das Olympiastadion von Peking). Unmittelbar daneben erhebt sich der St.-Jakobsturm. Auch diese riesige, weithin sichtbare Glaspyramide ist ein Werk von Herzog &amp; de Meuron. Unter fachlicher F\u00fchrung besichtigen wir die beiden interessanten, modernen Architekturdenkm\u00e4ler.<\/p>\n<p>Anschliessend bringt uns ein kurzer Spaziergang zum Botanischen Garten von Br\u00fcglingen. In der 13,5 Hektar umfassenden Anlage finden sich verschiedenartige Pflanzensammlungen, Feucht- und Trockenbiotope sowie eine weitl\u00e4ufige Parklandschaft. Eine Botanikerin zeigt uns unter anderem den sch\u00f6n gestalteten Apothekergarten und erkl\u00e4rt die medizinische Wirkung einzelner Pflanzen.<\/p>\n<p>Anschliessend wird uns das Mittagessen auf der Gartenterrasse vor der 1711 erbauten, als Sommerresidenz von Christoph Merian genutzten Villa serviert. Seine grossz\u00fcgige Stiftung hat im Jahre 1968 die Anlage des Botanischen Gartens erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Zum Abschluss des Programms bringt uns der Bus am fr\u00fchen Nachmittag zum Bahnhof SBB.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das von mir zusammengestellte Besuchs-Programm wurde als COOP &#8211; Leserreise im Jahr 2009 sechsmal veranstaltet, dreimal im Juni und dreimal im September. Die erste Reise habe ich selber geleitet. Bei den folgenden \u00fcbernahmen Nicoletta Stalder abwechselnd mit Irene Maag die Reiseleitung der Gruppen. Beide sind begeisterte G\u00e4rtnerinnen, die als Teilnehmerinnen bei der ersten Reise mitgekommen &hellip; <a href=\"http:\/\/ivanruperti.info\/?p=234\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">G\u00e4rten in der Region Basel<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-234","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gaerten"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=234"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/234\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1341,"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/234\/revisions\/1341"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=234"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=234"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}