{"id":1371,"date":"2016-01-15T06:22:31","date_gmt":"2016-01-15T06:22:31","guid":{"rendered":"http:\/\/ivanruperti.info\/?p=1371"},"modified":"2019-08-03T08:09:59","modified_gmt":"2019-08-03T08:09:59","slug":"mamsik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ivanruperti.info\/?p=1371","title":{"rendered":"Mamsik"},"content":{"rendered":"<p><em>Die erste von mir und meinen Schwestern in fr\u00fcher Kindheit erlernte Sprache war Russisch. Nach der Ankunft in der Schweiz wurde f\u00fcr uns Deutsch die haupts\u00e4chlich benutzen Sprache,. Trotzdem blieb Russisch zeitlebens die alleinige Sprache zwischen uns und unseren Eltern. Marischa nannte die Mutter auf Russisch meist liebevoll und z\u00e4rtlich&#8220; Mamsik&#8220; und hat aber sie geschrieben:<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Meine Mutter, Madeleine van Rijckevorsel, 1903 in Moskau als Tochter des Karl van Rijckevorsel geboren und 1981 in Basel verstorben, war eine Kosmopolitin und ihrer Generation und Umgebung weit voraus. Nach der zweisprachigen Kindheit in Russland lernte sie dank der zweiten Ehe ihrer franz\u00f6sischen Mutter mit dem Deutschen Wanja R\u00fcchardt deutsch als dritte Sprache. Ihr Stiefvater R\u00fcchardt war Besitzer des nach der russischen Revolution bis zum zweiten Weltkrieg zum Familienzentrum gewordenen Schackenhof in Polen.<\/p>\n<p>In der Emigration hatte Mama meinem Vater noch vor Abschluss seines Chemie-studiums deutsch beigebracht, ihn geheiratet und drei Kinder zur Welt gebracht. 1929 reisten sie von Papas erster und unbefriedigender Stelle in Kanada zur\u00fcck nach Europa und nach Basel, wo mein Vater als Chemiker bei der Ciba empfohlen worden war.<\/p>\n<p>Mamsik wurde das Zentrum der Familie, von ihrem Mann leidenschaftlich geliebt und auf ein Podest gestellt. Er selbst hat den Verlust seiner russischen Heimat nie verschmerzt, das urspr\u00fcngliche Studienziel, Agronom zu werden, aufgegeben und seinen ganzen Ehrgeiz und Lebensmut auf seine Frau \u00fcbertragen. Durch seine weitgehend pers\u00f6nliche Askese erm\u00f6glichte er unserer Familie als verm\u00f6gensloser Lebensk\u00fcnstler dennoch ein angenehmes Leben, seiner Frau eine Haushalthilfe und die Erf\u00fcllung gesteckter Ziele an wechselnden Wohnorten. Er f\u00f6rderte selbstlos ihre Bed\u00fcrfnisse, um ihrer rastlosen Suche nach Selbstverwirklichung entgegen zu kommen. Sie hatte beschlossen, sich in Berlin zur Modistin und Schneiderin ausbilden zu lassen und, wieder zur\u00fcck zu Mutterpflichten in Haus und Garten, uns mit selbst-geschneiderten, oft ungew\u00f6hnlichen Kleidern auszustatten.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter, im Arlesheimer Haus, praktizierte sie &#8211; in einer eigenen Dunkelkammer &#8211; mit Erfolg ihre von unserer fortschrittlichen Urgrossmutter in Polen erlernte Fotografie und bekam einen Foto-Preis . Erbost, dass sie als b\u00fcrgerliche Frau eines Chemikers von der Basler Kunstgewerbeschule abgewiesen worden war, an der sie sich eine professionelle fotografische Ausbildung ertr\u00e4umt hatte, war unsere Mutter oft launisch und unzufrieden.<\/p>\n<p>Das allabendliche und nach beruflicher Entt\u00e4uschung t\u00f6nende Gemurmel meines von der Arbeit heimgekehrten, von Laborger\u00fcchen durchtr\u00e4nkten Vaters in der Bibliothek oben auf der Galerie, hat mich jeweils mit Mitgef\u00fchl f\u00fcr meine gelangweilte Mutter erf\u00fcllt. Ich schwor mir, nie einen Chemiker zu heiraten und begn\u00fcgte mich im \u00dcbrigen mit der Suche nach meiner eigenen Position im ungleichen Gef\u00fcge unserer Familie, die uns Kinder, vermutlich alle dre, in einer Mischung von Bewunderung und Abwehr von einer ungew\u00f6hnlichen Mutter gefangen hielt.<\/p>\n<p>Mein Bruder Wanja, der hoch begabte und bevorzugte \u00c4lteste, machte die meisten Probleme. Die gegenseitige Abh\u00e4ngigkeit von seiner \u201ePirlipata&#8220; f\u00fchrte oft zu grotesken Szenen, die mir als erstaunter Zuschauerin in irrealer Dramatik geblieben sind. Er hatte sich daf\u00fcr einige \u201eAuftritte&#8220; ausgedacht, um den jeweils beabsichtigten Effekt bei seiner Mutter zu erreichen. Sauste er beispielsweise in der Beweglichkeit seiner Teenager-Jahre in rasender Schnelligkeit auf den Knien rutschend von aussen zur K\u00fcchent\u00fcre herein, warf sich meine Mutter vor Schreck r\u00fccklings auf den Tisch, schrie und strampelte mit den Beinen in der Luft &#8211; ein eingespielter Genuss f\u00fcr beide.<\/p>\n<p>Diese unentbehrliche und lebenslange Hass-Liebe hat mich oft mit Befremden erf\u00fcllt, da auch ich seinen phantastischen Manipulationen in Konkurrenz mit der j\u00fcngeren Schwester ausgesetzt war. Derweil hatte ich mir meine erst viel sp\u00e4ter als schlecht erkannte Taktik f\u00fcr die vermehrte Beachtung in der Zuneigung seitens meiner Eltern zugelegt, indem ich mir l\u00e4ngere Perioden des Krankseins angew\u00f6hnte.<\/p>\n<p>In den Vorkriegsjahren erlebten wir letzte Ferien im j\u00e4hrlich besuchten Paradies unserer Kindheit, dem grosselterlichen Landgut Schackenhof bei Mamsiks , von ihr wenig gesch\u00e4tzter Mutter, von mir aber sehr geliebten \u201egolubenkaja&#8220; oder \u201ehellblauen Babuschka&#8220;.<\/p>\n<p>Der zweite Weltkrieg vor den Grenzen der Schweiz brachte &#8211; neben der Sorge meiner Eltern um nahe Verwandte, ihrer Flucht vor den einmarschierenden Russen und dem Verlust von Schackenhof &#8211; auch ein starkes Bewusstsein von der Existenz der deutschen Konzentrationslager. Wanja hatte sich ausgerechnet, dass wir trotz russischer Vergangenheit der Familie infolge eines unserer Urgrossv\u00e4ter Moritz Phillipowitsch Marc zu einem Zweiunddreissigstel j\u00fcdisch-deutsches Blut in unseren Adern hatten neben unserem franz\u00f6sisch-holl\u00e4ndischen. Dies hat meine Beziehung zu j\u00fcdischen Menschen f\u00fcr immer verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Als jeder von uns in den Kriegsjahren mehr und mehr seine eigenen Wege ging und mein Pingpong-Freund Heini zu meiner insgeheimen Jugendliebe geworden war, schickte Mamsik Wanja und mich zusammen in Frau Bickels ber\u00fchmte Tanzschule in der Basler Eisfabrik. Mein Tanzpartner Wanja schenkte mir galant mein erstes Fl\u00e4schlein Parfum, was mich enorm gefreut hat.<\/p>\n<p>Aufmerksam gemacht durch einen meiner fr\u00fchen Verehrer, der meine immer noch gerippten, unzeitgem\u00e4ssen Wollstr\u00fcmpfe und die mir fehlenden Jungm\u00e4dchen-Abs\u00e4tze meiner Schuhe beanstandet hatte, wurde ich allm\u00e4hlich gewahr, dass Mamsik das Heranwachsen ihrer zwei T\u00f6chter \u00fcbersah. Sie sonnte sich noch bis ins h\u00f6here Alter in der Verehrung meist homosexueller Freunde, die ihr Orchideen brachten.<\/p>\n<p>Der sittenstrenge Papsik hingegen nutzte den Anlass eines Tanzabends in unserem Hause, indem er demonstrativ meinen ersten, mir von den eingeladenen Schulfreundinnen geschenkten Lippenstift, vor meinen Augen in den M\u00fclleimer warf.<\/p>\n<p>Die acht Jahre im \u201eAffenkasten&#8220;, dem M\u00e4dchengymnasium am Kohlenberg, erlebte ich als abrupten Absturz nach der gl\u00fccklichen Primarschulzeit unter der genialen Lehrerin Esther Gutknecht und meiner besten Freundin Sylvia. Die Zeit der Pubert\u00e4t brachte mir viele unausgesprochene Fragen \u00fcber Religion, Philosophie und Sexualit\u00e4t zum Bewusstsein. Ohne eine tiefere Anteilnahme seitens meiner Mutter oder einem vertrauensw\u00fcrdigen Leitbild in der Lehrerschaft f\u00fchlte ich mich in meinem Anders-Sein allein gelassen.<\/p>\n<p>Die vielen diesbez\u00fcglichen Diskussionen auf der t\u00e4glichen Tramfahrt in die Stadt, mit meiner Schulfreundin Fr\u00e4nzi, fanden leider auch bald ein Ende. Die katholische Gouvernante des Hess&#8217;schen Haushalts bef\u00fcrchtete meinen schlechten Einfluss auf Fr\u00e4nzi und hatte ihr derlei Gespr\u00e4che mit mir verboten. Dass anderseits der fanatische Protestantenpfarrer Noll w\u00e4hrend unseres Konfirmandenunterrichts im ungeheizten Nebenraum seines Kirchleins mit mahnendem Zeigefinger uns vor Freundschaft und Heirat mit Katholiken warnte, verst\u00e4rkte nur meine Zweifel an den religi\u00f6sen Dogmen. Die Zerrissenheit in diesen Fragen in dem sch\u00f6nen Arlesheimer Wohnort mit seinem pr\u00e4chtigen barocken Dom st\u00f6rte mich. Ich tr\u00f6stete mich dann in Gedanken, dass ich sowieso nicht hierher, sondern in die Stadt Basel geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Zum Eintritt Wanjas in die verhasste Rekrutenschule nach seiner Matur schenkte ihm Mama zum Trost einen Aquarellkasten, den er ihr jedoch bald zur\u00fcckgab. Neugierig machte Mamsik einen Versuch mit Pinsel und Farbe und freute sich \u00fcber das unerwartete Resultat. Sie, die nie einen Zeichnungsunterricht, weder im russischen Gymnasium f\u00fcr Griechisch und Latein, noch danach in den deutschen Internaten genossen hatte, entdeckte pl\u00f6tzlich mehr und mehr ihren eigenen Weg.<\/p>\n<p>Bis jetzt hatte sie h\u00f6chstens ihre russischen Briefe an uns in ihrer markanten Handschrift mit dem Schn\u00f6rkel einer Hieroglyphe unterschrieben, einem gezeichneten Fuchs &#8222;Lissitschka&#8220; f\u00fcr mich und einem Fisch &#8222;Rybka&#8220; f\u00fcr Karin. Der Besuch eines Damentees in M\u00fcnchenstein, bei der p\u00e4dagogisch geschickten Malerin Getrud Schwabe zur Erlernung einer technischen Grundlage, war die Geburtsstunde f\u00fcr die explosive Entwicklung zur Malerin, die Mamsik von nun an zum alles bestimmenden Lebensinhalt wurde.<\/p>\n<p>Zwei Jahre nach dem Tode meiner Mutter bat mich mein Vater 1983, einen Katalog \u00fcber Mamas Lebenswerk zu machen. Er wollte darin nicht nur seine ganz pers\u00f6nliche Biographie \u00fcber sie ver\u00f6ffentlicht wissen, sondern eine grosse Retrospektive im sch\u00f6nen, heute zum Restaurant der Fondation Beyeler gewordenen Ausstellungshaus in Riehen organisieren. Meine Schwester Karin w\u00fcrde sich dagegen einer guten H\u00e4ngung der Bilder annehmen.<\/p>\n<p>Das machte ich gerne. Ich w\u00e4hlte die \u201eHighlights&#8220; ihres Lebenswerks aus, mit den wechselnden Phasen zartester Collagen in Mischtechnik, leuchtenden und ausdrucksstarken \u00d6lbildern, Glasfenstern f\u00fcr die Kapelle in lncella und textilen Wandbeh\u00e4ngen aus. Sie alle sind Beispiele f\u00fcr die charakteristische Vielfalt von Mamsiks Pers\u00f6nlichkeit. Im Katalog ver\u00f6ffentlichte ihr beeindruckendes, fr\u00fches Stillleben der rot-gr\u00fcn-gelben Peperoni von 1941, wie auch den surrealen, ihr gewidmete Text von Jean Arp als passender Kommentar zu einer Strichzeichnung. Auch einige ihrer Flaschenbilder aus der \u00dcbergangszeit zwischen Fig\u00fcrlichkeit und Abstraktion und ein Text der Kunsthistorikerin Dorothea Christ f\u00fcr die Einf\u00fchrung geh\u00f6ren dazu.<\/p>\n<p>Es bleibt unvergessen, wie Papa stundenlang in Riehen neben der Eingangst\u00fcre beim Tischlein mit dem Blumenstrauss und den Katalogen sass und den Ansturm der Besucher ,wie auch den Verkauf der Bilder genoss. Er, der getreue Wegbereiter f\u00fcr seine Madja, hat sie noch sieben Jahre \u00fcberlebt.<\/p>\n<p>Heute sehe ich nicht nur die \u201ealten Bilder&#8220; meines Gedichts \u00fcber die fr\u00fchen Arlesheimer Jahre mit Mamsik. Den Zeitpunkt vom Abbruch der Ausbildung von Karin und mir an der Kunstgewerbeschule und an der Universit\u00e4t, unsere fast gleichzeitige fr\u00fche Verheiratung und die Geburten von je zwei Kindern sind auch die Jahre von Mamas vollem Einsatz f\u00fcr ihre Karriere gewesen, w\u00e4hrend der sie \u00fcber vierzig Einzelausstellungen im In &#8211; und &#8211; Ausland hatte.<\/p>\n<p>Da sie unsern Weggang schlecht ertrug, hatte Papa unser originelles, zu gross gewordenes Elternhaus verkauft und liess ein kleineres Haus mit Schwerpunkt Atelier erstellen. Diesem folgten sp\u00e4ter weitere Ateliers in Basel, im Tessin, in Italien und zuletzt wieder in der Stadt Basel.<\/p>\n<p>Sei es Mamsiks direkter Einfluss, oder eine logische Weitergabe ihrer Gene, ihre Nachkommen machten ihre pers\u00f6nliche Entwicklung alle \u00e4hnlich der ihren in der Lebensmitte durch: Mein Bruder Wanja, dem G\u00e4rten schon immer seine gr\u00f6sste Leidenschaft gegolten hatte, besuchte 1970 Kyoto, wo er die japanische Gartenkunst hautnah erlebte. Er war so beeindruckt, dass er seine gut gehende Werbeagentur mit 44 Angestellten f\u00fcr eine lebenslange Rente verkaufte und sich in London beim ber\u00fchmten John Brooks f\u00fcr \u201egarden design&#8220; ausbilden liess. Von diesem Moment an war sein Briefkopf gr\u00fcn, seine H\u00fcte aus Stroh und der Gartengestalter sowie der &#8222;Paesaggista Dr.Ivan Ruperti&#8220; geboren. Nicht genug des Wechsels, wurde er zum vielgefragten Reiseleiter f\u00fcr Kultur-und Gartenreisen, Animator und mehrfachem Haus-Erbauer f\u00fcr sich und andere.<\/p>\n<p>Schwester Karin, die den Dr. phil. gemacht hatte, wurde nach ihrer Scheidung zu einer ebenso besessenen Malerin gekonnter wie dekorativer Acrylbilder und ich zu all dem, was in dieser Niederschrift zu lesen ist.<\/p>\n<p>Nicht genug damit, aus unserem Sohn Stephan ist vom anf\u00e4nglichen Filmemacher ein buddhistischen M\u00f6nch im kalifornischen Mount Shasta geworden, bis er auch seinen Weihe als Zen-Priester erhielt. Nach seiner Verheiratung, der R\u00fcckkehr in die Schweiz, der Gr\u00fcndung seiner CKDT genannten PR-Agentur in Allschwil wurde er endg\u00fcltig ein Weltenb\u00fcrger. Er hat sich mit seiner amerikanischen Frau und Tochter wiederum expatriiert und liess sich als Landbesitzer im kanadischen Vancouver Island nieder.<\/p>\n<p>Unsere Tochter Ariane hingegen ist wohl die Einzige, die nicht sehr viele Ruperti-van Rijckevorsel-Gene weitertr\u00e4gt. Sie war verheiratet mit dem Brasilianer Marcilio dos Santos von Rio de Janeiro und gebar in Basel ihre gemeinsame Tochter Cileia. Nach der endg\u00fcltigen R\u00fcckkehr in die Schweiz und ihre Scheidung leistete sie einen Jahrzehnte dauernden engagierten Einsatz als Sozialarbeiterin gegen die Gewalt in Familie und Gesellschaft.<\/p>\n<p>Dabei kamen ihr weniger die grossm\u00fctterlichen Eigenschaften der Rupertis zugute, als die juristischen F\u00fchrungsst\u00e4rken der Familie lselin, der andern Grossmutter-Seite. Doch hat sie auch die ererbte Musikalit\u00e4t ihres Juristen-Vaters voll ausgelebt, die sie wie er schon immer berufsbegleitend ausge\u00fcbt hat. Auch sie hat sich mit 55 Jahren selbstst\u00e4ndig gemacht und ist privat als Beraterin in Ihrem Fachgebiet t\u00e4tig. Dabei ist sie noch immer die verantwortungsvolle Mutter f\u00fcr ihre Tochter und f\u00fcr uns die Nachfolgerin in unserem geliebten Zeininger-H\u00e4uschen und Garten geblieben. Dabei erfreut sie sich mehr denn je singend und spielend mit verschiedensten Freundinnen, Freunden und Instrumenten ihres Lebens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste von mir und meinen Schwestern in fr\u00fcher Kindheit erlernte Sprache war Russisch. Nach der Ankunft in der Schweiz wurde f\u00fcr uns Deutsch die haupts\u00e4chlich benutzen Sprache,. Trotzdem blieb Russisch zeitlebens die alleinige Sprache zwischen uns und unseren Eltern. 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