{"id":120,"date":"2016-02-16T07:14:27","date_gmt":"2016-02-16T07:14:27","guid":{"rendered":"http:\/\/ivanruperti.info\/?p=120"},"modified":"2018-02-09T13:45:43","modified_gmt":"2018-02-09T13:45:43","slug":"erinnerungen-aus-meiner-jugendzeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ivanruperti.info\/?p=120","title":{"rendered":"Erinnerungen aus meiner Jugendzeit"},"content":{"rendered":"<p><em>In diesen Erinnerungen ist vor allem beschrieben, wie isoliert und gesch\u00fctzt man der Schweiz lebte, w\u00e4hrend rund um unseres Land der zweite Weltkrieg tobte.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Froschperspektive aus der Schweiz zum Weltkrieg II<\/strong><\/p>\n<p>Geboren bin ich in Dresden im Jahre 1924 als \u201ePapierlischwyzer&#8220;. Meine beide Eltern stammen aus Russland und sind von der kommunistischen Revolution des Jahres 1917 vertrieben worden. In der Familie wurde russisch gesprochen und ich sollten mit dem volkst\u00fcmlichen Namen \u201eIvan&#8220; getauft werden. Der zust\u00e4ndige Beamte weigerte sich jedoch, einen solchen Namen einzutragen. ,,D\u00f6s is doch kommunisdisch&#8220; war seine Meinung. Er schrieb einfach die deutsche \u00dcbersetzung \u201eJohannes&#8220; ins Geburtsregister. So blieb mir seither in allen offiziellen Papieren der Name Johannes. Dennoch werde ich aber Ivan genannt.<\/p>\n<p>Mein Vater hatte in Dresden sein Studium der Chemie abgeschlossen und fand 1929 eine Stelle als Chemiker in Basel bei der damaligen CIBA. F\u00fcr die Anstellung war der deutsche Pass kein Problem. Er wurde es aber f\u00fcr meinen Vater sp\u00e4ter aus moralischen Gr\u00fcnden. Bei Gesch\u00e4ftsreisen in Deutschland sah er gelb gestrichene \u201eSchandb\u00e4nke&#8220; mit der Aufschrift \u201eNur f\u00fcr Juden&#8220;. Zuhause verfolgte er am Radio mit Betroffenheit die Nachrichten. Er war entsetzt, was sich in Deutschland abspielte. Dabei waren die schlimmsten Dinge damals noch keineswegs allgemein bekannt. Er beschloss, sein Sohn d\u00fcrfe in einem solchen Land nicht Milit\u00e4rdienst leisten. Aus diesem Grund hat er dann gleich f\u00fcr die ganze f\u00fcnfk\u00f6pfige Familie &#8211; ich habe zwei j\u00fcngere Schwestern &#8211; das B\u00fcrgerrecht von Basel erworben. Das hat ihn Fr. 700.- gekostet, damals war das ein namhafter Betrag. Somit haben wir nun Schweizer P\u00e4sse.<\/p>\n<p>Mit f\u00fcnf Jahren bin ich in die Schweiz gekommen und habe mich immer als Schweizer gef\u00fchlt &#8211; mit allen Vorteilen die ich damit in meinem sp\u00e4teren Leben genossen habe. Ich musste daf\u00fcr aber auch den von mir verhassten Milit\u00e4rdienst leisten.<\/p>\n<p>Nach meiner Aussage, ich w\u00fcrde mich weigern, auf Menschen zu schiessen, wurde ich der Fliegerabwehr zugeteilt und musste Flugzeuge mit optischen Instrumenten beobachten. Diese Ger\u00e4te gaben zwar die Befehle an die Fliegerabwehr-Kanonen weiter, schiessen musste ich aber nicht selber. Zudem gelang es mir sp\u00e4ter, als \u201eStudierender&#8220; das harmlosere Amt als Fourier-Gehilfe zu \u00fcbenehmen. So hockte ich im B\u00fcro und stellte Proviantlisten zusammen. Eigentlich brauchte der Fourier meine \u201eHilfe&#8220; gar nicht. Ein verst\u00e4ndnisvoller Hauptmann gab mir deshalb w\u00e4hrend des langen Aktivdienstes w\u00f6chentlich einen Drei-Tage-Urlaub. So konnte ich mit meinem Studium der National\u00f6konomie an der Universit\u00e4t Basel fast ungehindert fortfahren.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr bin ich dem mir wohlgesinnten Offizier sehr dankbargeblieben. Ganz besonders war dies der Fall, als ich einmal beim Wiedereinr\u00fccken eine f\u00fcr mich entsetzliche Nachricht erfahren musste: Voller Stolz berichteten meinen Dienstkollegen, w\u00e4hrend meiner Abwesenheit sei es ihnen tats\u00e4chlich gelungen, ein amerikanisches Flugzeug abzuschiessen, das widerrechtlich die neutrale Schweiz \u00fcberflog. Das Flugzeug wurde aber gl\u00fccklicherweise nur am Fl\u00fcgel getroffen und konnte notlanden. Nach dem erlittenen Schrecken genossen der Pilot und die Soldaten-Besatzung ein frohes Leben. Sie wurden in einem Hotel in St. Moritz interniert und bekamen ein f\u00fcrstliches Taschengeld. Den bald aufgetauchten jungen Damen konnten sie Uhren und andere Geschenke kaufen und sich allerhand Vergn\u00fcgungen leisten.<\/p>\n<p>Dies war nur eine der Absurdit\u00e4ten der neutralen Insel Schweiz. Noch absurder erschien mir, was ich von meinem Vater h\u00f6ren musste. Die CIBA hatte ihre Betriebe teilweise direkt am Rheinufer, nahe der Grenze. Zwischen Deutschen und Franzosen fanden Schusswechsel statt &#8211; \u00fcber den Rhein und die sogenannte \u201eMaginot-Linie\u201c. In den G\u00e4ngen der Ciba waren Schilder aufgeh\u00e4ngt: \u201eEs ist verboten, die Kriegshandlungen w\u00e4hrend der Arbeitszeit zu beobachten&#8220;. An den entsprechenden Aussichtsfenstern hatte man die L\u00e4den verriegelt.<\/p>\n<p>Mein Vater fand ganz besonders die Beschr\u00e4nkung der unerlaubten Kriegsbeobachtungen auf die Arbeitszeit grotesk. (Damit sollte ja offenbar bloss vermieden werden, dass die Firma keinen Verluste an Arbeitszeit erleide). Jeden Abend brachten Lastwagen die als wichtig erachteten Dokumente von der Grenzstadt Basel \u201ezur Sicherheit&#8220; an einen geheimen Ort weiter ins Landesinnere und am fr\u00fchen Morgen wieder zur\u00fcck. Gearbeitet wurde aber v\u00f6llig normal, wie in Friedenszeiten.<\/p>\n<p>Mich &#8211; und wohl auch meine Schwestern- liess das die Schweiz umgebende Kriegsgeschehen aus meiner heutigen Sicht jedoch erstaunlich gleichg\u00fcltig. Wir lachten zwar \u00fcber das hysterische Geschrei des \u201eF\u00fchrers&#8220;, wenn unser Vater zum regelm\u00e4ssigen Abh\u00f6ren der Nachrichten das Radio eingeschaltet hatte. Im \u00dcbrigen ber\u00fchrten uns eher die indirekten Kriegs-Folgen f\u00fcr die Schweiz. So mussten beispielsweise meine Schwestern die Ferien teilweise im sogenannten \u201eLanddienst&#8220; verbringen, wovon ich infolge des Aktivdienstes verschont blieb.<\/p>\n<p>Meinen Vater \u00e4rgerte die Vorschrift, dass er in unserem damaligen, recht grossen Garten in Arlesheim fortan Kartoffeln anbauen sollte. Um daf\u00fcr den entsprechenden Platz zu gewinnen, musste er seine ausgedehnten, von ihm liebevoll gepflegten und bisher stets reichtragenden Erdbeerplantagen opfern. Es \u00e4rgerte ihn dabei ganz besonders, dass die Kartoffelernte gewichtsm\u00e4ssig geringer ausfiel, als der vorangegangene Erdbeersegen. So hatte auch meine Mutter keine Gelegenheit mehr, ihre herrlichen Konfit\u00fcren zuzubereiten und in Konservengl\u00e4sern einen leckeren Wintervorrat anzulegen.<\/p>\n<p>Zucker gab es ohnehin nicht in ausreichenden Mengen, war er doch rationiert. In diesem Zusammenhang ist mir die Geschichte der Ali Bersma in unvergesslicher Erinnerung geblieben. Sie war eine Holl\u00e4nderin, die sich als Schneiderin bet\u00e4tigte und mit der sich meine Mutter befreundet hatte. Zusammen n\u00e4hten die Beiden mit grossen Geschick praktisch die ganze Garderobe f\u00fcr meine gerne elegant auftretende Mutter, sowie die Kleider f\u00fcr meine beiden Schwester.<\/p>\n<p>Die grosse, hagere Ali Bersma war mit einem kleinen, dicken, italienischen Klavier-Stimmer liiert. Gemeinsam hatten sie sich im Tessin, am Seeufer zwischen Ascona und Porto Ronco, ein kleines St\u00fcck Land erworben und ein bescheidenes Holzh\u00e4uschen erbaut. (Solche H\u00e4user wurden sp\u00e4ter verboten, wegen der im Tessin h\u00e4ufigen Brandgefahr). Ali fuhr zum Einkaufen mit ihrem klapprigen Velo stets nach Ascona. Als sie wieder einmal alles eingepackt und bezahlt hatte, fragte der H\u00e4ndler, ob sie vielleicht gr\u00f6ssere Mengen brauchte, die er ihr dann bringen k\u00f6nnte. \u00dcberm\u00fctig hat sie eine Art &#8222;Wunsch-Gesang&#8220; angestimmt mit der Aufz\u00e4hlung rationierter Lebensmittel:<\/p>\n<p><em>&#8222;10 kg. Zucker, 10 Flaschen \u00d6l, 24 Eier, 10 kg Mehl, 10 kg. Reis und 1 kg Butter&#8220;<\/em><\/p>\n<p>und verliess danach lachend den Laden. Das Lachen ist ihr aber vergangen, als fast die ganze Menge der gesungenen \u201eBestellung\u201c am n\u00e4chsten Tag tats\u00e4chlich im Pferdewagen zu ihren H\u00e4uschen gebracht wurde. Verlangt wurden daf\u00fcr keine erh\u00f6hten, so genannte Schwarzmarktpreise, sondern der jeweilige, offizielle Preis. Das Total war aber f\u00fcr Ali dennoch zu viel Geld. Sie wurde beruhigt: &#8222;Nessun problema, pagher\u00e0 la prossima volta!&#8220;<\/p>\n<p>Im Tessin ist wirklich vieles anders als n\u00f6rdlich der Alpen. Davon will ich nun ein wenig berichten, denn im Tessin verbrachte ich &#8211; auch in sp\u00e4teren Jahren &#8211; die sch\u00f6nsten Zeiten meines Lebens.<\/p>\n<p>Ali Bersma n\u00e4hte auch die Kleider f\u00fcr eine deutsche Kundin, die sich im Tessin niedergelassen hatte. Meine Mutter erfuhr von Ali, dass diese Dame ein St\u00fcck Land von rund tausend Quadratmetern verkaufen wollte. Es lag &#8211; wie das von Ali &#8211; zwischen Ancona und Porto Ronco. Es lag jedoch nicht am Seeufer, sondern erregt aber der Ufer-Strasse. Somit war die Sicht umfassender und eigentlich sch\u00f6ner als direkt am Seeufer.<\/p>\n<p>Meine Mutter hatte damals ganz unerwartet von einer verstorbenen, entfernten Verwandten den 32. Teil der Erbschaft zugeteilt bekommen. Es waren etwas \u00fcber tausend Franken. Damit konnte meine Mutter das Land von der \u201elustigen Witwe&#8220; kaufen, wie wir die Besitzerin sp\u00e4ter nannten. Sie verlangte nur einen Franken pro Quadratmeter, da sie das Land eigentlich gar nicht brauchte, hatte sie doch bereits unweit davon ein Rustico als Feriensetz ausgebaut.<\/p>\n<p>Mit dem erhaltenen Geld genoss die \u201elustige Witwe\u201c zusammen mit ihrem Tessiner Maurer eine wundervolle Ferienreise. Bei ihrer R\u00fcckkehr fand sie ihr Rustico abgebrannt. Sie soll in die H\u00e4nde geklatscht und dabei freudig ausgerufen haben: &#8222;Jez habene au \u00e4 Bas\u00e4ng!&#8220;. Ihr Begleiter hatte damit schon eine neue Arbeit: Die Steinw\u00e4nde des Rusticos wurden teilweise abgetragen, der Rest innen abgedichtet und mit Wasser gef\u00fcllt. So entstand ein Schwimmbecken.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Bau eines H\u00e4uschen auf dem ehemaligen Land der &#8222;lustigen Witwe&#8220; hatten meinen Eltern kein Geld. Ein Arbeitskollege meines Vaters in der Ciba steuerte aber Fr. 7&#8217;000.- als Darlehen bei. Das entsprach der H\u00e4lfte der ben\u00f6tigten Summe. Die andere H\u00e4lfte konnte mein Vater als Hypothek beim damaligen Bankverein aufnehmen (heute Teil der UBS). Die beiden Familien konnten lange Zeit das so entstandene, h\u00fcbsche Steinh\u00e4uschen auf dem der Familie Ruperti geh\u00f6renden Grundst\u00fcck halbj\u00e4hrlich abwechselnd und im besten Einvernehmen ben\u00fctzen.<\/p>\n<p>Als aber der \u00e4ltere Kollege pensioniert wurde, wollte er sich ein eigenes Haus im Tessin bauen, um es ganzj\u00e4hrig bewohnen zu k\u00f6nnen. Deshalb verlangte er ganz unerwartet die R\u00fcckgabe der seinerzeit von ihm eingeschossenen Summe.<\/p>\n<p>F\u00fcr meinen Vater war es aber damals gar nicht leicht, das ben\u00f6tigte Geld aufzubringen. Das hat ihm nervlich sehr zugesetzt, bis er die ben\u00f6tigten Summe doch noch aufbringen konnte. Er fuhr zuletzt- in Begleitung meiner Mutter &#8211; zur Erholung in die Ferien. Dabei hinterliess er mir einen Umschlag mit den 7&#8217;000.- Franken. Das war auch f\u00fcr mich damals eine erschreckend hohe Summe.<\/p>\n<p>Ich begab mich also zu dem alten Herren, um ihm im Auftrag meiner abgereisten Eltern (die ihn ohnehin nie mehr wiedersehen wollten) das Geld zu \u00fcberbringen. Ich wurde freundlich empfangen, aber der Umschlag mit dem vielen Geld wurde mir unerwarteter Weise zur\u00fcckgewiesen. Ich erfuhr, dass der Herr sich im Tessin umgesehen und dabei festgestellt hatte, dass in der Zwischenzeit ein \u00e4hnliches H\u00e4uschen, mit dem entsprechenden Land im Tessin mindestens Fr. 50 000.- Franken kosten w\u00fcrde. Er wollte es deshalb nun doch lieber bei der alten Vereinbarung lassen.<\/p>\n<p>Ich bestand aber \u00e4ussert hartn\u00e4ckig darauf, er sei verpflichtet das von ihm schriftlich gek\u00fcndete Geld anzunehmen. Zu meinem Entsetzten begann der alte Herr zu weinen, er habe einen grossen Fehler gemacht. Ich war wutentbrannt &#8211; angesichts der Probleme die er meinem Vater mit seiner unerwarteten R\u00fcckforderung verursacht hatte. Ich knallte ihm den Umschlag auf den Tisch und verliess grusslos das Haus. Meinen Eltern habe ich ein sp\u00e4ter oft lachend zitiertes Telegramm in den Erholungsurlaub geschickt: ,,Ronco vom Teufel befreit!&#8220;.<\/p>\n<p>Dieses H\u00e4uschen hat uns zu vielen gl\u00fccklichen Tagen verholfen. Mir aber ganz besonders! Ich fuhr von Basel mehrmals mit dem Velo ins Tessin. Das beanspruchte auf den von damals noch praktisch autofreien Strassen zwei Tage. Die Nacht verbrachte ich jeweils in einer Jugendherberge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesen Erinnerungen ist vor allem beschrieben, wie isoliert und gesch\u00fctzt man der Schweiz lebte, w\u00e4hrend rund um unseres Land der zweite Weltkrieg tobte.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-120","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-persoenliches"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/120","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=120"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/120\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":880,"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/120\/revisions\/880"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=120"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/ivanruperti.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}